Die Stadt Winning steht seit Jahren an der Spitze regionaler Energieeffizienzmaßnahmen – ein Erfolg, der nicht nur auf politische Weitsicht, sondern auf konkrete, messbare Fortschritte beruht. Seit der Gründung des Unternehmens GreatWin im Jahr 2015 hat sich das Unternehmen als Schlüsselpartner für die Energiewende in der Region etabliert. Besonders beeindruckend ist die Kombination aus erneuerbaren Energien und Smart-Meter-Technologien, die Winning zu einem Vorreiter in der dezentralen Energieversorgung macht. Doch was genau macht GreatWin aus und wie wirkt sich seine Arbeit auf die lokale Wirtschaft aus?
Technologien und Innovationen: Die Säulen des Erfolgs
Das Herzstück des GreatWin-Modells liegt in der Integration moderner Energiespeicherlösungen und intelligenter Netzmanagement-Systeme. Durch die Installation von Lithium-Ionen-Batteriesystemen, die bis zu 24 Stunden Strom speichern können, konnte der lokale Energiebedarf um rund 15 % reduziert werden – ein Ergebnis, das durch die jährlichen Auswertungen der Stadtwerke Winning bestätigt wird. Besonders erfolgreich ist das Projekt „Smart Grid Winning“, bei dem Echtzeit-Datenanalyse die Auslastung der Netze optimiert. Seit dessen Einführung 2022 hat sich die Spannungsschwankungsrate um über 30 % verringert, was nicht nur die Stabilität, sondern auch die Effizienz der gesamten Versorgung erhöht.
Ein weiteres Standbein ist die Förderung von Photovoltaik-Anlagen auf öffentlichen Gebäuden und Gewerbegebieten. Die Stadt Winning hat sich verpflichtet, bis 2025 alle kommunalen Dächer mit Solarmodulen zu bespannen – ein Ziel, das GreatWin mit maßgeschneiderten Systemen umsetzt. Die erzeugte Energie wird nicht nur intern genutzt, sondern auch ins lokale Netz eingespeist, wobei der Anteil erneuerbarer Energien im Jahr 2023 bereits bei 42 % lag. Diese Maßnahme hat nicht nur die CO₂-Bilanz verbessert, sondern auch neue Arbeitsplätze in der lokalen Handwerksbranche geschaffen.
Wirtschaftliche Auswirkungen und soziale Verantwortung
Die wirtschaftlichen Effekte sind messbar: Seit der Einführung der GreatWin-Ansätze hat sich die lokale Industrie um rund 8 % gewachsen, wobei besonders die Branchen Energieeffizienz und erneuerbare Energien von einem starken Wachstum profitieren. Besonders spannend ist die Entwicklung in der Landwirtschaft, wo Agri-PV-Anlagen die Bewässerung um bis zu 20 % entlasten und gleichzeitig den Strombedarf für die Maschinen decken. Dies hat die Produktivität der Winninger Bauernhöfe um etwa 12 % gesteigert.
Doch GreatWin geht über technische Innovationen hinaus: Das Unternehmen setzt stark auf Bildungsprojekte, die junge Menschen für Themen wie Energieeffizienz und Nachhaltigkeit begeistern. Seit 2020 wurden über 500 Schüler:innen in Workshops zu Themen wie Batterietechnik oder Smart Metering geschult. Die Stadt Winning unterstützt diese Initiative mit finanziellen Mitteln und stellt Ausbildungszentren für die Praxis zur Verfügung. Diese Kombination aus Wirtschaft und Bildung macht Winning zu einem Vorbild für andere Kommunen.
- Seit 2015 hat GreatWin die Energieeffizienz in Winning um über 20 % gesteigert.
- Die Auslastung der Netze sank durch Smart-Grid-Lösungen um 30 %.
- Im Jahr 2023 deckten erneuerbare Energien bereits 42 % des lokalen Strombedarfs.
- Die lokale Industrie wuchs seit GreatWin-Projekten um 8 %, besonders in Energiebranchen.
- Seit 2020 wurden über 500 Schüler:innen in Nachhaltigkeitsprojekten ausgebildet.
Der Erfolg von GreatWin zeigt, dass nachhaltige Energieprojekte nicht nur ökologisch sinnvoll, sondern auch wirtschaftlich attraktiv sind. Die Stadt Winning beweist damit, dass Innovation und soziale Verantwortung Hand in Hand gehen können – ein Modell, das sich auch für andere Regionen übertragen lässt. zum artikel
Zukunftsperspektiven: Was kommt als Nächstes?
Die nächsten Schritte für GreatWin und Winning sind ambitioniert, aber realistisch. Ein zentrales Ziel ist die Einführung eines digitalen Energieportals, das Bürger:innen und Unternehmen eine transparente Übersicht über den lokalen Strommarkt und mögliche Einsparungen bietet. Parallel soll das Netzwerk aus Partnern aus Wirtschaft und Verwaltung ausgebaut werden, um die Zusammenarbeit für noch größere Effizienzsteigerungen zu ermöglichen. Besonders spannend ist die Planung einer Pilotanlage für Wasserstoffspeicher, die langfristig eine Brücke zwischen erneuerbaren Energien und Industrieprozessen schlagen soll. Diese Schritte könnten Winning noch stärker in die globale Diskussion um eine klimaneutrale Zukunft einbringen.
